Nicolas Le Moigne

Aufgeräumt

«Wohin mit den Sachen?», fragt Alfredo Häberli, «was will man lieber unsichtbar machen, was nicht?» Der Fragenkatalog des Kurators von Atelier Pfister zielt auf Möbelstücke, die beim Aufräumen hilfreich sind: Nicolas Le Moigne entwirft ein Sideboard, eine Kommode und Regale.

Elegante Lösungen liegen dem Designer aus Lausanne. Schon während dem Studium wurde sein Entwurf «Verso Diverso» realisiert: ein Ding, das auf eine Flasche geschraubt gleichzeitig Griff und Ausguss ist und sie zu einer Art Giesskanne macht. 2004 gewann er in Genf den Wettbewerb für eine öffentliche Uhr: Sie zeigte die Zeit in Worten an, was in der Uhrenstadt Genf nicht gut ankam – die Uhr musste weg. Er wolle nicht die Leute schockieren, sagt Le Moigne, sondern funktionelle Dinge schaffen, «die im täglichen Leben eine Hilfe sind».

Für Atelier Pfister entwirft er auch einen Tisch.

 

Schon als Student im Geschäft

Nicolas Le Moigne (*1979), gebürtiger Franzose, kam als Kind in die Schweiz (als sein Vater Trainer der Schweizer Nationalmannschaft im Fechten wurde). Er studierte Produktdesign an der Ecole cantonale d’art de Lausanne ECAL. Schon während dem Studium wurden Entwürfe von ihm erfolgreich produziert. 2007 eröffnete er sein Designstudio in Lausanne.

Fotos

Videos

Video wird geladen ...

Produkte

iPhone/iPad App
Kunstband
YouTube Kanal
Facebook