Alles hat seine Ordnung

«Gibt es eine unterschiedliche Ordnung für billige und teuere Kleidung?» heisst es im Fragenkatalog von Alfredo Häberli, dem Kurator des Projekts Atelier Pfister, an Moritz Schmid. «Falten oder aufhängen, ausstellen oder versorgen?» Moritz Schmid entwirft für Atelier Pfister Möbelstücke, die dazu beitragen, dass mit den Kleidern alles seine Ordnung hat: einen Schrank, einen Wäschekorb, eine Garderobe.
«Es ist mir ein Anliegen, dass ein Objekt, das ich entwerfe, Eigenständigkeit ausstrahlt, aber auch eine Selbstverständlichkeit hat», wurde der gebürtige Berner unlängst im «Audi-Magazin» zitiert, «man soll es ständig gebrauchen und lange behalten wollen.» Er liebe seine Arbeit, sagte Schmid dem Magazin «Annabelle»: «Schon als Kind werkelte ich am liebsten in Papas Werkstatt.»
Aufsteiger
Moritz Schmid (*1976) studierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Basel. Schon 2001 zählte das Magazin «Wallpaper» ihn zu den Top 20 der international aufsteigenden Designer. Als Projektleiter bei Alfredo Häberli wirkte er auch massgeblich an dessen Ausstellung «Design Development – Surround Things» am Museum für Gestaltung in Zürich mit. 2008 gründete er das eigene Studio in Zürich.
























