Frédéric Dedelley

Mit Witz und leichter Hand

«Das Merkwürdige im Alltag ist oft meine Inspirationsquelle“, sagt Frédéric Dedellay. Gefundene Formen können bei ihm in ganz andere Objekte einfliessen. Für Atelier Pfister entwirft er eine Polstermöbelfamilie. Kurator Alfredo Häberli gibt ihm die Frage mit auf den Weg: «Müssen Sofas immer so schwer aussehen?»

Frédéric Dedelley ist als Designer oft mit Objekten erfolgreich, die eine spielerische Komponente haben. Zum Beispiel «Fleur», eine Art überdimensionale Büroklammer, die ein kleines Trinkglas in eine Vase für eine grosse Blume verwandelt. Er scheine «mit viel Witz und leichter Hand die Tradition des Bauhauses in die Gegenwart zu übertragen», schrieb das deutsche Kunstmagazin «Art» über Dedellay.

Für die neue Möbellinie Atelier Pfister entwirft Frédéric Dedellay neben den Polstermöbeln auch einen Sessel und eine Garderobe.

 

Professor für Möbeldesign

Frédéric Dedelley (*1964) studierte an der Ecole cantonale d’art de Lausanne ECAL und am Art Center College of Design in La Tour-de-Peilz. Seit 1995 hat er in Zürich sein Designstudio. Daneben war er Professor für Möbeldesign an der Hochschule für Gestaltung in Basel. Für die Hochschule Luzern koordiniert er den Studiengang Objektdesign.

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