Adrien Rovero

Objekte auch fürs Museum

«Gibt es etwas Romantischeres als eine Parkbank, wenn man tagsüber mal ein Nickerchen machen möchte?» Eine rethorische Frage von Adrien Rovero. Aber keine Angst: seine Bank ist weich gepolstert. Ein Extrabett zu entwerfen ist die Aufgabe, die Alfredo Häberli, der Kurator von Atelier Pfister, dem Waadtländer Designer gestellt hat: «Wie lang muss ein Bett sein – und vor allem wie hoch? Sind zwei Matratzen in Längsrichtung hintereinander auch ein Doppelbett?»

Adrien Rovero hat sich mit unkonventionellen Ideen einen Namen gemacht. Slippers entwarf er als Trio, weil einer ja verloren gehen könnte. Und ein Sofa kann im Handumdrehen in einen Tisch verwandelt werden. Roveros Leselampe «Portique» ist gleichzeitig eine kleine Rauminstallation. Sie hat Aufnahme in die Designkollektion des Centre Pompidou in Paris gefunden.

Adrien Rovero

Adrien Rovero

Lehrer an seiner Hochschule

Adrien Rovero (*1981) lernte Innendekorateur bevor er an der Ecole cantonale d’art de Lausanne ECAL Produktdesign studierte. Heute arbeitet er als freier Designer in Renens, wo auch die ECAL, an der er inzwischen selbst unterrichtet, zu Hause ist. Einige seiner Werke sind in Sammlungen von Museen aufgenommen worden.