Von der Wand auf den Boden
Der Künstler Stéphane Dafflon, der in Lausanne lebt und arbeitet, ist vor allem durch grossformatige Wandmalereien bekannt geworden. Deren repetitive Muster sind zwar zumeist ungegenständlich, entstehen aber aus der Auseinandersetzung mit der alltäglichen Umwelt. Für Atelier Pfister kommen seine Muster nun von den Wänden auf den Boden – er entwirft Teppiche.Alfredo Häberli, Kurator von Atelier Pfister, notiert in seinem Fragenkatalog an Stéphane Dafflon: «Wird der Teppich, der an die Wand gehängt wird, zu einem Kunstwerk? Und umgekehrt?» Aber auch Fragen zur Gemütlichkeit und Geborgenheit stellt der Kurator dem Künstler: «Ist der grosszügige Einsatz von Teppichen eine Quelle von Gemütlichkeit? Ist Geborgenheit da, wo der Teppich liegt?»



