Andreas Bechtiger

Wohin mit den Kleidern?

Die Garderobe «Quarten» soll helfen, Ordnung mit den Kleidern zu halten. Als Arbeitstitel hatte Andreas Bechtiger dafür ursprünglich «Heinz» gewählt. Nicht etwa, weil er einen besonders ordentlichen Menschen mit diesem Namen kennen würde. Inspiriert für seine Garderobe haben in die Heinzen, an welchen die Bauern das Gras zum Trocknen aufhängen.

«Welche Kleider lege ich, welche hänge ich?», heisst es im Fragenkatalog an Andreas Bechtiger von Alfredo Häberli. «Kann eine Garderobe eine Skulptur sein?», fragt der Kurator von Atelier Pfister weiter. Und: «Wächst die Garderobe, je mehr ich aufhänge?»

Andreas Bechtiger hat sich bereits einen Namen gemacht als Designer von Leuchten und Möbeln für bekannte Hersteller wie auch für das elterliche Polstergeschäft in St. Gallen. Für die neue Möbellinie Atelier Pfister entwickelt er neben einer Garderobe auch einen Sessel.

Andreas Bechtiger

Andreas Bechtiger

Filigrane Designstücke

Andreas Bechtiger (*1977) arbeitete nach dem Studienabschluss an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich für den bekannten Architekten und Designer Stefan Zwicky, bevor er in St. Gallen ein eigenes Atelier gründete. Für seine filigranen Leuchten und Möbel wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.